Ich bin Gabriele Klemmer, 64 Jahre.


Aus gesundheitlichen Gründen fing ich an mich für Trinkwasser zu interessieren. Nach einer Gallenoperation konnte ich lange kein Joghurt essen und kein Leitungswasser trinken. Das Problem mit  dem Joghurt essen, hat sich nach einiger Zeit wieder reguliert. Aber das Problem mit dem Leitungswasser hielt sich hartnäckig. Ich bekam immer solche Magenkrämpfe. Zum Schluss traute ich mich nicht, Leitungswasser zu trinken obwohl ich durstig war. 

Daher fing ich an, mich über Trinkwasser zu informieren. 

Bei den Informationen, die ich durch meine Recherche entdeckte, dachte ich: Wenn nur die Hälfte davon stimmt, ist es schlimm genug! 



Unterwegs sein war für mich eine Qual.

Mein Mann und ich lieben das Wasser. Aber unterwegs sein, viel mir oft schwer. Durch meine Gallenoperation und den daraus resultierenden Nebenwirkungen wie Magenkrämpfe, war das Gleichgewicht meines Körpers ziemlich durch einander geraten. Die Schmerzen haben mir viel Energie geraupt. Darunter litt auch die Hausarbeit. Ich sah zwar die Arbeit, aber hatte nicht die Kraft, diese zu erledigen.



Alte Wasserrohre                  PFAS

Wie sehen die Rohre in Eurer Stadt aus?

Die meisten Kläranlagen wurden ursprünglich gebaut, um feste Stoffe zu entfernen wie: 
-Sand, Papier, Schlamm 
-Organische Stoffe = Fikalien, Essensreste 
-Nährstoffe = Stickstoff + Phosphor. 
 
Des weiteren sind Spuren wie Nanogramm und Mikrogramm pro Liter schwer messbar. 
Eine zusätzliche Reinigung ist zu teuer und würden vielleicht das Bezahlen von unserem Wasser erschweren. 
 
Aber es gibt noch viel mehr Verunreinigungen in unserem Leitungswasser, die in den Kläranlagen nicht komplett herausgefiltert werden können, z.B. PFAS


Was ist PFAS ? 

PFAS (per-und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind eine Gruppe von 10000 künstlich hergestellten Industriechemikalien. Diese Chemikalien sorgen dafür, das unsere Kleidung und andere Materialien wie Pfannen und Backpapier  Schmutz- und Wasserabweisend sind. 


Wegen ihrer Langlebigkeit in der Umwelt werden sie oft als  Ewigkeitschemikalie bezeichnet!

Da sie  biologisch kaum abbbaubar sind, reichern sie sich in Böden, Grundwasser und Nahrungsketten an.

Höhere Berlastungen stehen in Verdacht, das Immunsystem zu schwächen, Leberschäden zu verursachen und die Fruchtbarkeit zu verringer.

PFAS gelangen durch industrielle Abwässer und Regenwasser in die Umwelt und wurden oft im Trinkwasser nachgewiesen.

Quelle: Verbraucherzentrale.de